
Am 15. Juni 1949 wurde die erste und einzige Obus-Linie der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG auf der Strecke Gerthe, Apotheke – Herne, Bahnhof in Betrieb genommen.
BOGESTRA Fotosammlung

In Erinnerung an die Eröffnung der Obus-Strecke fotografierte damals Rudolf Razum seinen Schwiegervater Ernst Trölenberg (links) und einen Schaffner an der ersten Endstelle der Obus-Linie im Castroper Hellweg.
Foto Rudolf Razum

Zum Abschluss der Fahrleitungsarbeiten entstand am 23. Mai 1949 diese Erinnerungsfoto der Fahrleitungsmeisterei der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG.
Sammlung Christel Thielker

Für den Obus wurden 1949 rund 350 Masten aus Schleuderbeton gesetzt.
Sammlung Christel Thielker

Darüber hinaus wurden 41 Kilometer Kupferdraht installiert. Wie das vorangegangene Bild entstand auch dieses Foto an der „Kitschbude“.
Sammlung Christel Thielker

Das kleine Gebäude am Castroper Hellweg 365 hatte die Westfälische Straßenbahn GmbH im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straßenbahnstrecke als Verkaufsstelle für Fahrkarten errichtet. In der Nachkriegszeit wurde es von Friedrich Karl Wilhelm Kitsch als Kiosk gepachtet. Da die Straßenbahngleise im weiteren Verlauf des Castroper Hellwegs nach Bochum am Straßenrand lagen, musste die Obus-Fahrleitung die Oberleitungsdrähte der Straßenbahn kreuzen. Auf dem leider recht unscharfen Foto ist diese ungewöhnliche Fahrdrahtkreuzung zu erkennen. Deshalb habe ich mich trotz der schlechten Qualität der fotografischen Vorlage entschlossen, das Bild hier zu zeigen.
Sammlung Waltraud Reichmann

Ergänzend zur Erstausstattung der Obus-Strecke wurde 1954 ein weiterer Obus geliefert. Wir sehen ihn hier an der Endstelle in der Hans-Sachs-Straße.
Foto Dieter Waltking – Sammlung Axel Reuther